SPORT Erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei Handballabteilung der KSG Bieber / 100 Kinder werden betreut / Jugendspieler helfen mit

RODHEIM-BIEBER - (mf). „,Ballzwerge‘ ausgebucht – Aufnahmestopp bei den ,Bambinis‘“ – Schlagzeilen einer Erfolgsstory bei der Handballabteilung der KSG Bieber. Die begann, als Thomas Kneissl die Minigruppe übernahm und über viele Jahre Aufbauarbeit leistete, berichtet Jens Hofmann, Handball-Jugendkoordinator bei der KSG Bieber. Die Nachwuchsgruppen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Das ist Ansporn für die Verantwortlichen, die sich bemühen, das Angebot auszuweiten, um der ungebremsten Nachfrage gerecht zu werden. Außerdem zeigt es, dass man mit der Idee, schon die Kleinsten anzusprechen, richtig lag. Hofmann ist stolz auf ein engagiertes Team an Betreuern und Trainer, die das Konzept umsetzen.

Zunächst gab es nur eine Mini-Gruppe mit Kindern von sechs bis neun Jahren, die aber für eine sinnvolle Arbeit zu unterschiedlich vom Leistungsniveau war. Aus diesem Grund gründete man die „Bambinis“ für Fünf- bis Sechsjährige. Im Laufe der Zeit kamen noch zwei weitere Gruppen hinzu, wenngleich, so bekennt der Jugend-Koordinator, die Trainersuche sich jedes Jahr schwierig gestalte.

100 Minis werden derzeit in vier Gruppen mit dem runden Leder vertraut gemacht. „Wir haben einen Betreuungsschlüssel von 1:7, um effektiv mit den Drei- bis Vierjährigen arbeiten zu können“, erklärt der Jugendkoordinator. Es geht aber nicht um klassisches Handballtraining. Den Schwerpunkt legen die Trainer auf die altersgemäße Schulung der koordinativen Fähigkeiten. Auf spielerische Art und Weise können die Kinder mit und ohne Bälle ihre Grenzen austesten und neue Bewegungserfahrungen machen. Der Spaß steht im Vordergrund.

Viel Spaß macht es auch mit neuen altersgerechten Bällen. 15 Stück wurden dank einer Spende der Sparkassenstiftung in Höhe von 350 Euro angeschafft. Außerdem wurden Trainingsgeräte wie Hürden und Koordinationsleitern gekauft.

Das System im Handballsport bei der KSG ist in sich schlüssig. Die qualifizierten Trainer werden von Mitgliedern der Jugendmannschaften unterstützt, die so im Umgang mit Kleinkinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Behutsam werden die Kinder an die erste Jugendmannschaft, die E-Jugend, herangeführt. Dennoch ist es kein Problem, wenn die „Ballzwerge“ irgendwann erkennen sollten, dass ihnen vielleicht Fußball mehr Spaß macht. Dann spielen sie eben in der JSG Biebertal. Letztlich zähle nur, dabeizubleiben und im Mannschaftssport zu lernen, miteinander zu arbeiten, so der Jugendkoordinator. Bei dieser sparten- und vereinsübergreifenden Betrachtung spielt auch „Sport hoch 3“, die Zusammenarbeit der Sportvereine aus Fellingshausen, Rodheim und Bieber, eine wichtige Rolle.

Angesichts des ehrenamtlichen Engagements vieler Menschen und des Erfolgs in der Kinder- und Jugendarbeit fällt es den Verantwortlichen schwer, die Hallennutzungsgebühren der Gemeinde ohne Zähneknirschen zu akzeptieren. „Wir empfinden es nach wie vor als einen ,Schlag ins Gesicht‘ und bezweifeln, ob die finanzielle Belastung der Vereine angesichts des Wertes qualifizierter Nachwuchsarbeit zu rechtfertigen ist“, meint Hofmann. Dennoch lasse man sich den Spaß an der Arbeit nicht verderben. Strahlende Kinderaugen seien der schönste Lohn für die Trainer, vor allem, wenn der Schützling das erste Tor geworfen hat.

 

 

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